Redeangst – wenn alle zuhören und du dich verrückt machst

Redestress oder sogar Redeangst kommt häufig vor.

Ein Referat in der Schule, eine Präsentation in der Uni, eine Besprechung im Team oder eine Rede auf einer Familienfeier – es gibt viele Situationen in denen man vor mehreren Menschen sprechen soll. 40% der Menschen die dann sprechen sollen werden nervös, bekommen weiche Knie oder haben das Gefühl nicht mehr richtig atmen und sprechen zu können. Du bist also nicht alleine, wenn du das kennst, dass Du alleine beim Gedanken daran vor anderen Menschen zu reden oder etwas präsentieren zu müssen es mit der Angst zu tun bekommst.

Du fängst an zu schwitzen – dir wird warm ….

Kennst Du das, wenn deine Hände schwitzig werden? Dein Puls sich erhöht, du schwitzt und Du das Gefühl hast rot zu werden? Ja, okay. Weißt Du was da gerade (unbewusst) mit dir geschieht?

Nein? Nun, Du hypnotisierst dich gerade selbst. Du machst das zwar unbewusst, aber es geschieht:

Deine Aufmerksamkeit richtet sich nach innen. Das bemerkst Du womöglich bereits vor deinem „Auftritt“. Du beobachtest an dir, wie dein Herz schlägt, wie Du atmest und fühlst in deinen Körper. Hast vielleicht weiche Knie oder das Gefühl nicht mehr so ganz in deinem Körper zu sein – irgendetwas in dir fühlt sich „verrückt“ an. Wen Du einzelne „Symptome“ deiner Unsicherheit oder gesteigerten Nervosität erkennst, suchst Du automatisch nach weiteren Anzeichen die dich hemmen könnten – und du findest sie dann auch.

Das verläuft so ähnlich, wie wenn Du ein Medikament einnimmst und dann den Beipackzettel mit den möglichen Nebenwirkungen liest. Viele Menschen kennen das, dass Sie z.B. lesen das mit der Einnahme des Medikaments Schwindelgefühle oder Übelkeit auftreten könnten und fühlen dann in sich hinein. Somit kann es passieren das man über diesen inneren Suchauftrag: „Ist mir schwindelig?“, sich das Schwindelgefühl selbst suggeriert.

Redeangst ist negative Selbstbeeinflussung

Man kennt diesen Effekt auch unter den Begriff Nocebo-Effekt (negativer Placebo-Effekt).

Im Grunde passiert oftmals genau das selbe, wenn jemand eine Rede oder eine Präsentation vor sich hat. Vor dem „Auftritt“ sucht er nach den inneren Anzeichen oder entwickelt eine gewisse Erwartungshaltung, dass wenn es an der Zeit ist diese Anzeichen/Symptome da seien werden.

Während des Sprechens dann, wird immer wieder innerlich überprüft was und wie intensiv etwas von diesen Symptomen vorhanden ist. Somit ist nachvollziehbar warum es einem schwer fallen kann sich zusätzlich auch noch auf seinen Vortrag zu konzentrieren. Man verliert den Faden, kommt ins straucheln und … und schon hat man wieder die Bestätigung dafür, dass man das einfach nicht kann. Das man nie stressfrei vor anderen Menschen sprechen wird.

Aber genau das ist ja „nur“ das Ergebnis der negativen Selbstbeeinflussung, des „Nocebo-Effekts“.

Was wäre wenn Du lernen könntest dich selbst im positiven Sinne zu beeinflussen? Würdest Du das lernen wollen? Denn wenn Du dich im „negativen Sinne“ selbst beeinflussen kannst, dann kannst Du das auch im positiven Sinne.

Hypnose kann helfen

Hypnose ist für mich die beste Möglichkeit zu lernen und gleichzeitig zu erleben, wie Du Reden oder Vorträge in Zukunft positiv abhalten kannst. Wie das im einzelnen aussehen kann? Nun, zum einen können Einzelcoachings hilfreich sein, aber auch das erlernen von Selbsthypnose. Je nachdem wie sich der „Redestress“ für dich äussert und auswirkt.

Wenn Du deinen Redestress zu Redespass wandeln möchtest, dann lade ich dich gerne zu einem kostenfreien Ersttermin ein.

Rufe mich an oder vereinbare hier deinen unverbindlichen Ersttermin mit mir um heraus zu finden, ob dir ein Hypnose-Coaching helfen wird.

Ich freue mich auf dich.
Sascha

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